Köchin

Julia S. hat ihren Platz in der Küche gefunden: sie kann ihre Ideen verwirklichen, kreativ sein und anderen mit ihren Kreationen eine Freude machen.

Name Julia S.                 
Alter bei Ausbildungsabschluss 23 Jahre
Wohnt im Lungau
FiT Ausbildung Lehrabschluss zur Köchin
Ausbildungsstätte/Firma Eggerwirt, St. Michael im Lungau
Aktuelle Position/Tätigkeit Köchin, Moaralm Obertauern

Was machst du in der Arbeit genau?

Ich bin Köchin. Während der Lehrzeit beim Eggerwirt habe ich in allen Bereichen einen sehr guten Einblick bekommen und überall mitgearbeitet. Verstärkt war ich in der Patisserie eingesetzt, was mir auch am meisten Spaß gemacht hat.

Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Es hat am besten zu meinem Werdegang und zu meinem geplanten Lebensweg gepasst. Nach meinem Maturabschluss wollte ich unbedingt eine Berufsausbildung nachmachen. Die Lehrausbildung zur Köchin war für mich die richtige Entscheidung.

Inwiefern? Was gefällt dir an diesem Beruf?

Der Beruf Köchin ist sehr vielseitig. Wenn man den richtigen Platz in der Küche für sich gefunden hat, kann man sich ausleben und sehr kreativ sein. Es macht großen Spaß, anderen mit seinen Kreationen eine Freude zu machen! Manche Freund/innen und Bekannten machten mich auf die Arbeitszeiten aufmerksam, sie seien im Gastgewerbe nicht sehr familienfreundlich. Aber für mich passt es gut.

Viele sagen, die Arbeitszeiten und der Stress in der Gastronomie seien nichts für sie. Wie ist das für dich?

Ja, die Arbeitszeiten sind gewöhnungsbedürftig, aber in jedem Beruf gibt es Vor- und Nachteile. Außerdem kann man alles regeln, dass es für einen passt und wenn man sich für das Gastgewerbe entscheidet, weiß man ja, was auf einen zukommt.

Was waren die Reaktionen deines Umfeldes auf diesen Ausbildungsweg?

Die Reaktionen meines Umfeldes waren durchwegs positiv und man hat sich für mich gefreut, dass ich nun eine fundierte Berufsausbildung machen konnte. Sie haben mich gut unterstützt.

Nach der BORG-Matura hatte ich ja keine entsprechende Berufsausbildung und ich wusste zunächst auch nicht wirklich, was ich tun möchte. Ich bin dann zum AMS Tamsweg gegangen und habe mich über entsprechende Lehrausbildungen erkundigt. Zunächst erschien mir Bäckerin und Konditorin als die richtige Wahl, letztlich habe ich mich aber dann für eine Kochlehre entschieden, was für mich im Nachhinein sicher der richtige Weg war.

Was hat dir diese Ausbildung gebracht?

Einen Lehrabschluss :-) und ich habe viel fürs Leben gelernt, davon bin ich überzeugt. Viel Erfahrung im Umgang mit anderen Menschen, gerade damit ist man in der Gastronomie stets konfrontiert.
Und zudem Resistenz und eine gute Stressbewältigung.

Was war für dich die größte Herausforderung?

Ich gehe mit einer positiven Einstellung an die Dinge heran, da gab es keine Schwierigkeiten. Selbst die Lehrabschlussprüfung war für mich gut zu bewerkstelligen.

Wer bzw. was hat dir geholfen, dein Ziel zu erreichen?

Der FiT-Kurs (Basisqualifizierung) war eine wichtige Voraussetzung und eine gute Vorbereitung auf die Ausbildungszeit. In wichtigen Fragen und bei persönlichen Themen war es hilfreich, durch die FiT-Begleitung unterstützt zu werden. Insbesondere die Ausbildner bzw. Küchenchefs beim Eggerwirt haben mir viel gelernt und dadurch konnte ich den Lehrabschluss schaffen.

Was war dein größtes Erfolgserlebnis?

Ganz klar die bestandene Lehrabschlussprüfung!

Was möchtest du anderen FiT-Teilnehmerinnen mit auf den Weg geben?

Wenn ihr die Chance einer FiT-Ausbildung habt, nutzt diese unbedingt.

Was ist dir sonst noch wichtig zu sagen?

Ich möchte mich bedanken, dass ich die Möglichkeit hatte, über FiT meinen Lehrabschluss zur Köchin zu machen. Ich bin froh, dass ich jetzt nebst Matura eine fundierte Berufsausbildung vorweisen kann, denn das ist heutzutage wichtiger denn je.

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